Ein Kistli läuft komplett auf dem Gerät: offline, ohne Konto, ohne Werbung und ohne Zeitdruck. Was dein Kind macht, bleibt dort — und wenn etwas schiefgeht, geht es einfach weiter. Die Liste darunter sagt klar, was wir bewusst nicht tun.
Im Rampenlicht
Jeden Donnerstag stellen wir ein Kistli vor — frisch poliert und in Ruhe erklärt. Den Anfang macht das Merkkistli zum Spielen — es ist veröffentlicht und lässt sich sofort spielen. Das Malkistli zum Selbermachen und das Atemkistli zum Ruhigwerden sind fertig und kommen in den nächsten Runden dran. Was vorgestellt ist, bleibt hier versammelt.
Merkkistli
ab 4 Jahren
Fünf ruhige Zimmer für alles, was vor der Schule geübt wird: Merken (Paare, Kim-Spiel, Hör-Memory), Buchstaben und Anlaute zum Hören, Zahlen und Mengen zum Anfassen, Reime und Silben, Sortieren nach Farbe, Form und Größe. Kein Zeitdruck, kein Fehler-Zähler. Zu viert an einem Gerät spielbar.
Ein Blatt Papier, das nie ausgeht — und vier Zimmer, was danach damit passieren kann: Malen mit Stift oder Wasserfarben, Mandala zum Ausmalen und Spiegeln, Trickfilm Bild für Bild, Geschichte mit deiner eigenen Stimme. Was in einem Zimmer entsteht, liegt im nächsten schon bereit. Nichts wird bewertet, nichts geht verloren.
angekündigtFertig gebaut, noch nicht veröffentlicht. Sie kommt in einer der nächsten Runden — hier siehst du sie schon.
Atemkistli
ab 5 Jahren
Ein Kreis, der atmet — und man atmet mit. Drei Muster von ganz einfach bis 4-7-8, ein sehr leiser Ton je Phase, sonst nichts: keine Übungsreihe, keine Minuten, kein Ziel. Der Gegenpol zu den Spiel-Kistli, für Kinder und Erwachsene. Wer aufhören will, hört auf.
angekündigtFertig gebaut, noch nicht veröffentlicht. Sie kommt in einer der nächsten Runden — hier siehst du sie schon.
Und mittendrin: Fünkli, der kleine Glühwurm — er taucht in jedem Kistli auf, als Begleiter, nicht als Ablenkung.
Die ganze Familie? Sechzehn weitere Kistli sind fertig gebaut und spielbar in der Werkstatt — noch nicht auf Hochglanz, aber ohne Warteschlange. Und wer genauer wissen will, was jedes Kistli übt: Die Kistli aus pädagogischer Sicht.
So kommst du dran
Drei Wege — vom schnellsten zum festesten. Alle kosten nichts.
1Sofort im Browser
Ein Klick, fertig — auch am Computer. Beim ersten Mal lädt das Spiel 10–15 MB, danach startet es offline.
Im Browser-Menü „Zum Startbildschirm hinzufügen" wählen — dann liegt das Kistli wie eine App da und läuft offline. So kommen sie auch aufs iPad, ganz ohne App Store.
3Fest auf Android
Einmal die mana-Store-App laden (APK). Android fragt nach „unbekannten Quellen" — das ist bei allem so, was nicht von Google kommt. Danach sind die Kistli zwei Tipps entfernt, Updates kommen von selbst.
Du nutzt schon F-Droid, Droid-ify oder Obtainium? Oder willst ein Kistli als Einzel-APK? Alle Wege samt Fingerabdruck: store.mana.how. Computer-Downloads (Mac, Windows, Linux) stehen auf der Karte oben — beim ersten Start warnt das System, weil wir die Apps nicht bei Apple oder Microsoft registrieren lassen; am Mac mit Rechtsklick → Öffnen, unter Windows „Trotzdem ausführen".
Auch auf Papier
Nicht alles muss auf einem Bildschirm stattfinden. Zum Ausdrucken gibt es Malvorlagen und Rätsel — als A4-PDF, kostenlos, ohne Konto.
Ausmalbilder
22 Motive — Tiere, Fahrzeuge, Mandalas. Viele davon zusätzlich als volle Szene, als Musterbogen und als Posenbogen.
Keine In-App-Käufe, keine Abos, keine Kaufknöpfe in Kinderhänden.
Braucht kein Konto.
Keine E-Mail, kein Passwort, kein Profil.
Schickt keine Push-Nachrichten.
Ein Kistli meldet sich nie von selbst.
Misst keine Nutzung.
Keine Analyse, keine Statistik, kein Tracking — auch nicht „anonymisiert". Gilt für die Kistli selbst; auf dieser Website zählen wir seit Juli 2026 Seitenaufrufe, cookielos und ohne IP — Details.
Wer dahinter steht
Die Kistli baut mana, ein Schweizer Verein in Gründung mit Sitz in Tägerwilen TG. Der Verein entwickelt Software, die Nutzer:innen gehört statt sie zu vermessen — die Kistli sind der Teil davon für Kinder und Familien. Mehr zum Verein: mana.how
Und wovon lebt ihr, wenn nichts kostet? Eine berechtigte Frage — wer nichts verkauft, verkauft sonst meist die Nutzer:innen. Wir nicht. Der Verein trägt sich aus drei Quellen: Auftragsarbeiten für Gemeinden, Kantone und gemeinnützige Organisationen, Mitgliedsbeiträge und Spenden. Beiträge fliessen nicht in Gehälter, sondern in Infrastruktur, Nachhaltigkeit und Vereinsbetrieb. Die Kistli sind kein Geschäftsmodell, sondern das, was dabei für Kinder abfällt — und deshalb müssen sie auch nichts von dir wollen.
Freie Lizenz. Jedes Kistli steht unter der AGPL-3.0 — einer Lizenz, die jede und jeden berechtigt, den Quellcode zu prüfen, zu verändern und weiterzugeben. Wir stellen ihn gerade zum öffentlichen Nachlesen bereit; bis dahin bekommst du ihn auf Anfrage unter mana.how.
Ehrliche Grenzen
Es gibt die Kistli nicht bei Google Play. Wer sie aufs Android-Gerät legen will, lädt einmal die mana-Store-App als Installationsdatei — Android warnt dabei vor „unbekannten Quellen". Das ist bei allem so, was nicht über Google läuft, und schnell bestätigt.
Nicht jedes Kistli läuft überall. Manche gibt es nur für Android, andere zusätzlich im Browser oder als Download für den Computer — was geht, steht auf jeder Karte.
Die meisten Browser-Kistli laden beim ersten Mal 10 bis 15 MB — sie bringen einen ganzen Spiele-Motor mit. Über Mobilfunk dauert das einen Moment. Danach liegen sie im Browser-Speicher und starten sofort, auch ohne Netz. (Das Klangkistli ist leichter und sofort da.)
Fürs iPhone und iPad gibt es kein Kistli im App Store. Die Browser-Kistli lassen sich dort aber auf den Startbildschirm legen und laufen dann auch offline.
Weil wir die Computer-Kistli nicht bei Apple und Microsoft registrieren lassen, warnt das System beim ersten Start. Wie du sie trotzdem öffnest, steht oben.
Wir stellen die Kistli nacheinander vor — jeden Donnerstag eines. Die übrigen sind fertig gebaut und liegen in der Werkstatt: spielbar, aber noch nicht auf Hochglanz.
Der Verein mana ist in Gründung — die Strukturen dahinter entstehen gerade erst.